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Quelle: Wikipedia


Umweltzahnmedizin

 

 

Häufig verwenden Umweltorganisationen das Ginkgoblatt im Logo. Der Ginkgobaum galt als ausgestorben und wurde von dem Asienreisenden Engelbert Kaempfer (1651-1716) in Asien entdeckt. Der Ginko gilt als Mittler zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Er wurde zur Jahrtausendwende vom“ Kuratorium Baum des Jahres“ zum Baum des Jahrtausends als Sinnbild für Umweltschutz und Frieden gewählt. Sein in Asien schon lange existierender Mythos erhielt nach den Atombombenabwurf von Hiroshima neue Nahrung: neben einem Tempel stand ein Ginkgobaum, der 1945 durch die Atombombe verbrannte und dennoch im Folgejahr erneut frische Blätter austrieb.

 


Was bedeutet nun Umweltzahnmedizin? Die Umweltzahnmedizin beschäftigt sich mit den Effekten, die durch Dentalmaterialien ausgelöst werden. Je nach individueller Reaktionslage kann das Immunsystem eines Patienten durch eine oder mehrere Komponenten der verarbeiteten Werkstoffe aus der Balance geraten. Dabei treten die Folgen dieser Dysbalance nicht notwendig in der Mundhöhle in Erscheinung, sondern auch an anderer Stelle im Organismus werden chronische Entzündungen durch nicht verträgliche Werkstoffe hervorgerufen und unterhalten.

 


Mit Hilfe von Labordiagnostik und Blutuntersuchungen kann gezeigt werden, ob ein Patient auf die Materialien, die er im Mund trägt, reagiert oder ob ein geplantes Material, das zum Beispiel bei einer Neuversorgung mit Zahnersatz verwendet werden soll, aktuell vertragen wird. Dies gilt insbesonders für Titan-Implantate, da es Menschen gibt, die aufgrund individueller Disposition ein 6fach höheres Risiko für Implantatverlust aufweisen. Diese Risiken kann man bereits in der präimplantologischen Diagnostik checken und so möglichen Implantatverlusten vorbeugen.

 


Umwelterkrankungen sind Multisystemerkrankungen, daher ist auch der Umweltzahnmediziner auf Co-Therapeuten angewiesen, die mit ihm zusammen der Ursache chronischer Entzündungen auf den Grund gehen und die Versorgung des Patienten mit Vitaminen und Coenzymen prüfen. Eine eventuell erforderliche Substitution mit Vitaminen und Orthomolekularen Stoffen erfolgt daher nicht „nach Gefühl“, sondern präzise dosiert auf der Grundlage der im Analyselabor erzielten Ergebnisse der Blutuntersuchungen.

 


Neugierig geworden?
Hier sind die Links für weitere Informationen:

 

www.deguz.de
www.inflammatio.de
www.imd-berlin.de